Reaper – Ein teuflischer Job

Ein teuflischer Job

„Wir werden sterben und sind angezogen wie Kondome.“

„Der Boss verteilt seine Gefässe individuell nach Können und Leistung, aber sie müssen ein echter Trottel sein.“

Seit dem 20.04 diesen Jahres ist die neue Fantasy/Comedy Serie nun auch für Normalsterbliche jeden Montag um 22.15 Uhr auf Pro7 zu begutachten. Wenn man also bedenkt, dass die Serie schon seit September 2007 in den USA zu sehen ist, dann hat es nun doch einige Zeit gedauert bis sie es ins Free TV geschafft hat.

Doch das Warten hat sich gelohnt. Die Story ist simple, aber doch unterhaltsam.
Sam Oliver (Bret Harrison) ist ein Jedermann. Er ist jung, faul und sein einziges Talent besteht im Spielen von Computerspielen. Sam hatte sein College abgebrochen und lebt jetzt wieder mit seinen Eltern und seinem Bruder Keith in Seattle. Dort arbeitet er mit seinen besten Freunden Sock (Tyler Labine), Ben Gonzalez (Rick Gonzalez) und seiner Angebeteten Josie (Valarie Rae Miller) im örtlichen Heimwerkermarkt „The Work Bench“.
An seinem 21. Geburtstag erfährt er dann, dass seine Eltern seine Seele an den Teufel verkauft haben und ab diesen Zeitpunkt ist er als sog. Reaper, also als Fänger für aus der Hölle entflohener Seelen, für ihn tätig.

Es erwartet einen ein grandioser Mix aus Clerks und Ghostbusters mit viel Witz. Eine Menge kleiner Details helfen der Serie sich von anderen Abzuheben. So sind besonders Sock und der Teufel, gespielt durch Ray Wise (RoboCop, Jeepers Creepers), immer wieder für einige geniale Sprüche gut.
Auch die witzigen Gadgets, die der Teufel Sam als Hilfe zum Einfangen beseite stellt, stellen sich als Alltagsgegenstände wie z.B. ein Staubsauger (Original Dirt Devil) oder ein ferngesteuertes Auto raus. So hat er neben dem Problems seines neuen Zweitjobs, auch die Aufgabe die Seelen zu finden und rauszubekommen, wie er sie ausschalten kann.
Die Serie hat eine Menge Potential und ich persönlich hoffe, das sie ihr Niveau halten und vielleich noch ein bisschen steigern kann.
Die Ähnlichkeit zu Clerks kommt übrigens nicht von ohnehin. Kevin Smith führte Regie bei der Pilotfolge und steht wohl auch weiterhin als Berater zur Seite. Eigentlich komisch das mir die Serie gefällt, wo ich doch absolut kein Fan von Clerks bin.
Zum Schluss meine vorläufige Bewertung. Eventuell werd ich sie am Staffelende noch einmal überarbeiten.

wertung 8.5

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~ von Die Zange - 27. April 2009.

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